Gruppengründungen
Übersicht über aktuelle Gruppengründungen
Hier finden Sie die Gruppen die sich derzeit in der Gründungsphase befinden.
Bei Interesse wenden Sie sich gerne an uns:
Lichtblick“ für Eltern, Großeltern und Angehörige
Neue Selbsthilfegruppe zum Thema Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen
Erstmalig traf sich in Lübbecke eine neue Selbsthilfegruppe für Eltern und Angehörige von Kindern und Jugendlichen mit einer Essstörung. Weitere Treffen finden regelmäßig jeden dritten Montag im Monat um 18:30 Uhr im Mehrgenerationenhaus „Die Brücke“ in der Kapitelstraße 9 statt.
Essstörungen wie Bulimie, Binge-Eating oder Magersucht betreffen am häufigsten Jugendliche und junge Erwachsene und belasten nicht nur die Betroffenen selbst. Sie stellen auch Familien und nahestehende Personen vor große Herausforderungen. Die neue Gruppe in Lübbecke hat deshalb einen geschützten Raum geschaffen, in dem Austausch, Verständnis und gegenseitige Unterstützung möglich sind.
Im Mittelpunkt stehen persönliche Erfahrungen, Fragen aus dem Alltag sowie Wege, mit belastenden Situationen umzugehen. Die Teilnehmenden können hilfreiche Unterstützungsangebote kennenlernen und gemeinsam darüber sprechen, wie sie ihr Kind begleiten und gleichzeitig auf die eigene Stabilität achten können. Auch Themen wie der Umgang mit Geschwisterkindern finden Raum.
Die kostenfreie Selbsthilfegruppe richtet sich an Eltern, Großeltern und Angehörigen von betroffenen Kindern und Jugendlichen. Begleitet wird die Gruppe zu Beginn von einer Mitarbeiterin der Selbsthilfe-Kontaktstelle und der Familienberatungsstelle. Neue Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen.
Weitere Informationen erhalten Interessierte über die Selbsthilfe Kontaktstelle Minden-Lübbecke sowie über das Selbsthilfebüro Herford wie auch bei der Familienberatungsstelle Lübbecke.
Leben mit Sepsis-Spätfolgen
Sepsis ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Jedes Jahr erkranken mehr als 230.000 Menschen daran, von denen ca. 85.000 versterben. 75% der Menschen, die die Sepsis überlebt haben, erleiden Spätfolgen, wie Aufmerksamkeitsprobleme, Seh- und Sprachstörungen, Probleme mit dem Gleichgewicht, Schlafstörungen und Müdigkeit, aber auch Depressionen. Viele haben Schmerzen in den betroffenen Gelenken, sind kraftlos und erschöpft. Nervenschädigungen und auch Atembeschwerden gehören ebenfalls zu den Spätfolgen. Wenn bei einer Sepsis Gewebe abstirbt, müssen Amputationen vorgenommen werden, die erhebliche Auswirkungen auf den späteren Alltag haben.
Beim ersten Gruppenabend im Mai haben sich fünf Frauen intensiv ausgetauscht. Da die ersten Symptome einer Grippe ähneln, haben einige von ihnen erst spät die notwendige medizinische Hilfe bekommen. Sie sprachen über das, was passiert ist und wie sie heute ihren Alltag meistern. Es wurde viel zusammen gelacht, und die Erleichterung Menschen zu treffen, die Ähnliches erlebt haben, war deutlich im Raum zu spüren.
Ansprechpartnerin der Gruppe ist Kristina Dralle. Ein Kontakt ist möglich unter 0171 78 16 167 oder sepsishilfe.schaumburg@gmx.de.
In Espelkamp startet am 21. Mai um 18:00 Uhr im Hexenhaus, Schweidnitzer Weg 18, ein neues Selbsthilfeangebot für Frauen mit Depressionen. Zukünftig trifft sich die Selbsthilfegruppe jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat.
Etwa 16 bis 20 Prozent aller Menschen erkranken in ihrem Leben an einer Depression. Statistisch gesehen sind Frauen häufiger betroffen. Allerdings suchen Frauen auch häufiger professionelle Hilfe, wenn bei ihnen Symptome auftreten. Erklärungen für das Auftreten einer Depression bei Frauen sind u. a. die doppelte Belastung durch Familie und Beruf, traumatische Erlebnisse, belastende Lebensereignisse und auch hormonelle Umstellungen.
In der neuen Selbsthilfegruppe besteht die Möglichkeit, sich über diese Aspekte vertraulich und offen auszutauschen. Hier erfahren die Frauen Verständnis, können sich gegenseitig unterstützen und gewinnen dadurch an Halt für den Alltag.
Weitere Informationen erhalten Sie in der Selbsthilfe-Kontaktstelle.
„Nicht allein damit“
Selbsthilfegruppe für An- und Zugehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen
Wenn ein nahestehender Mensch psychisch erkrankt, betrifft das oft die ganze Familie, Partnerschaft oder den Freundeskreis. Viele An- und Zugehörige stehen vor großen Herausforderungen: Unsicherheit im Umgang mit der Erkrankung, emotionale Belastung, Schuldgefühle, Erschöpfung oder das Gefühl, nicht verstanden zu werden. Oft entsteht der Wunsch nach Entlastung, Stärkung und Unterstützung.
Hier setzt „Nicht allein damit“ an. Die Selbsthilfegruppe richtet sich an alle An- und Zugehörigen – unabhängig davon, um welche psychische Erkrankung es geht. In vertrauensvoller Atmosphäre werden hier:
- Erfahrungen ausgetauscht,
- Verständnis gegenseitige Unterstützung und Mitgefühl erlebt,
- neue Perspektiven und Bewältigungsstrategien kennengelernt,
- sich gegenseitig Mut gemacht,
Die regelmäßigen Treffen finden alle zwei Wochen, mittwochs von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Gemeindehaus Friedewalde, Am Denkmal in 32469 Petershagen statt.
Kommen Sie vorbei – wir freuen uns auf Sie!
Termine: 03.06.26 – 17.06.26 – 01.07 – 15.07.26 -29.07.26 – 12.08.26 – 26.08.26 …
Weitere Informationen erhalten Interessierte über eine Anfrage der Selbsthilfeaktiven unter der Telefonnummer: Edith 0571/48453
Auskunft erteilt außerdem die Selbsthilfe-Kontaktstelle