Gruppengründungen
Übersicht über aktuelle Gruppengründungen
Hier finden Sie die Gruppen die sich derzeit in der Gründungsphase befinden.
Bei Interesse wenden Sie sich gerne an uns:
Selbsthilfegruppe Ösophagus startet Anfang Oktober
Erfahren Betroffene von der Diagnose, bricht für viele zunächst eine Welt zusammen, denn Speiseröhrenkrebs geht mit vielen Alltageinschränkungen und einer veränderten Lebensqualität einher. Beschwerden wie Schluckprobleme, Sodbrennen, Gewichtsverlust oder das Gefühl, dass Essen in der Speiseröhre stecken bleibt, können auftreten. Viele Betroffene erleben diese Beschwerden als große Belastung. Die Einnahme von Mahlzeiten kann schwierig werden, und die Angst vor Schmerzen oder Verschlucken kann zu Unsicherheiten führen. Der Alltag wird so häufig von Sorgen überschattet.
Die Selbsthilfegruppe Ösophagus will Betroffenen Raum für Austausch und gegenseitige Unterstützung bieten. Die Treffen finden mit dem Ziel statt, Erfahrungen zu reflektieren, Diagnosen zu besprechen, Ängste zu teilen und neue Perspektiven zu entwickeln. Gemeinsam soll daran gearbeitet werden, den Boden unter den Füßen wieder tragfähig(er) zu machen – Schritt für Schritt.
Start der Gruppe: 05.10.2026 / 20:00 Uhr
Hörsaal des Johannes Wesling Klinikum - Hans-Nolte-Straße 1, 32429 Minden
Für weitere Informationen können Interessierte sich zunächst an die Kontaktstelle wenden.
Wenn Jugendliche psychisch erkranken, verändert sich der Alltag für das gesamte Umfeld. Für Eltern und nahestehende Personen bringt diese Situation oft tiefgreifende Herausforderungen, Gefühle von Hilflosigkeit und emotionale Überforderung mit sich. Um von diesen Belastungen Betroffenen einen sicheren und geschützten Raum für Austausch und Entlastung zu bieten, befindet sich aktuell eine neue Selbsthilfegruppe in der Gründungsphase. Der „Angehörigenkreis“ richtet sich an Eltern, Familienmitglieder und Zugehörige, die gemeinsam Wege suchen, mit der Situation besser zurecht zu kommen. Durch die Gruppe bietet sich die Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Sorgen ohne Scham und in einem vertraulichen Rahmen zu teilen. Die Themen, die im Alltag bewegen, sind vielfältig und komplex. Dazu gehören unter anderem der Umgang mit anhaltendem Schweigen und dem sozialen Rückzug des Kindes sowie der hochsensible Umgang mit dem Thema Selbstverletzung. Neben der berechtigten Sorge um das Kind soll die Gruppe für die Teilnehmenden selbst als Kraftquelle dienen. Es geht auch um Strategien gegen Ohnmacht, Schuldgefühle und Ängste. Ein Ziel ist es, Wege zu mehr Selbstfürsorge zu finden, um die eigene Belastbarkeit im Alltag nachhaltig zu stärken. Darüber hinaus bietet die Gruppe Raum, um weitere wichtige Aspekte einzubringen, wie etwa die Situation von Geschwisterkindern oder die Bewältigung von Herausforderungen in Schule und Ausbildung. Interessierte Eltern und An- und Zugehörige sind herzlich eingeladen, die Gruppe aktiv mitzugestalten und von Anfang an eigene Impulse zu setzen.
Der „Angehörigenkreis“ trifft sich erstmalig am 07.10.26 um 20:00 Uhr und dann an jedem ersten Mittwoch im Monat. Wir treffen uns in der Paritätischen Begegnungsstätte, Simeonstraße 19, in Minden.
Weitere Informationen zur Selbsthilfegruppe gibt die Selbsthilfe-Kontaktstelle.
Wechseljahre und andere Schrecklichkeiten – Selbsthilfegruppe für Frauen
Frauen, wir müssen reden. Und zwar unzensiert.
Wenn der eigene Körper plötzlich macht, was er will, die Stimmung ohne Vorwarnung Achterbahn fährt und du dich fragst, wer nachts heimlich die Heizung auf Stufe 5 gedreht hat – dann bist du hier genau richtig. Dies ist eine neue Selbsthilfegruppe, die versucht, den Wahnsinn der Wechseljahre mit einer Prise Humor zu nehmen. Ein ehrlicher Austausch von Frau zu Frau über all die „Schrecklichkeiten“, die der Hormonumschwung so im Gepäck hat.
Was geplant ist (je nachdem, worauf wir Teilnehmerinnen Lust haben):
Hormone oder nicht? Was hilft wirklich, was sind die Alternativen und wie geht es uns damit?
Körper-Chaos im Blick: Offener Austausch über Gelenkschmerzen, Schlaflosigkeit und all die Wehwehchen & Erkrankungen, die man vorher gar nicht kannte.
Rettung für den Beckenboden: Trampolinspringen war gestern? Angedacht sind entspannte Yogaeinheiten, um die Mitte wieder zu stärken.
Verstärkung holen: Bei Bedarf werden Referentinnen eingeladen, die verständlich erklären, was da biologisch gerade schiefschießt.
Ideen: Die Gruppe lebt von jeder Einzelnen! Wer hat, bringt eigene Wünsche und Anregungen mit.
Egal ob müde, verschwitzt oder hochexplosiv. Komm vorbei und lass uns gemeinsam glühen. Die Treffen finden monatlich, an jedem vierten Donnerstag in Lübbecke, Bahnhofstraße 27 statt.
Informationen erhalten Sie in der Selbsthilfe-Kontaktstelle.